30. September 2016

NEUE KATEGORIE: Hintergrund

"In Marbach soll eine Moschee gebaut werden"

Die Nachricht verbreitete sich sprichwörtlich wie ein Lauffeuer in der Stadt. Natürlich besonders in Marbach.

Sofort wurden die berechtigten verfassungsrechtlichen Argumente des Grundgesetzes zitiert, die da lauten: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ (Artikel 3 GG). Und: „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“ (Artikel 4 GG)

Ja, das sind unsere Werte.

Ja, das sind die Grundlagen unseres Miteinanders.

Ja, dies sind unsere gewachsenen Erfahrungen und Traditionen.  

Dennoch waren Fragen, Probleme, Sorgen, Nöte, Ängste und Befürchtungen von Bürgerinnen und Bürgern mindestens genauso schnell im gesellschaftlichen Diskurs, anknüpfend an die Debatte im Rahmen der Flüchtlingsprobleme und deren Wirkung und Auswirkungen in unserem Leben.

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