23. Mai 2017

Europatag 2017: Europa erklären und für Europa werben!

Die Europafahne kennzeichnet auch alle von der EU mitfinanzierten Bauvorhaben

Die Broschüre "Das Europäische Parlament und die Europäische Union"

Jedes Jahr am s.g. Europatag gehe ich in Schulen oder andere Bildungseinrichtungen und versuche, den Kontext zwischen Geschichte und Funktion der Europäischen Union zu erläutern. Denn wenn man diese Zusammenhänge kenn, kann man die augenblickliche Situation der EU aus meiner Sicht besser verstehen.

In diesem Jahr war ich in der Kooperativen Gesamtschule "Am Schwemmbach" in Erfurt zu Gast. Freundlicherweise hatte mich der Schulleiter, Peter Grigo, in die Klassen 9c und 9d eingeladen.

Zunächst stellte ich die Entwicklung der EU und die Gründung der verschiedenen Institutionen in einen geschichtlichen Zusammenhang (HIER können Sie meine "Kurze Geschichte der EU" nachlesen). Danach versuchte ich auf die Fragen der SchülerInnen zu antworten.

Natürlich wurde sehr schnell nach dem Sinn der EU gefragt. "Was bringt mir das?" Neben der Erläuterung des etwas abstrakten Nutzens "Frieden in Europa" forderte ich die jungen Menschen auf, mit offenen Augen durch Erfurt zu gehen. "Achtet auf die Europäische Fahne an Straßen und Gebäuden sagte ich und erläuterte, dass es kaum ein größeres öffentliches Bauvorhaben in den letzten 25 Jahren in Erfurt gegeben hat, dass nicht mit Mitteln der EU kofinanziert wurde. Und ich konnte durchaus in einige erstaunte Gesichter schauen, als ich erklärte, dass auch das Reisen in Europa ohne Grenzkontrollen lange Zeit keine Selbstverständlichkeit war.

Wenn Sie sich selbst über die EU und ihre Institutionen informieren wollen, können Sie sich HIER die Broschüre "Das Europäische Parlament und die Europäische Union" herunterladen, die ich zum Abschluss an die SchülerInnen verteilt habe.