19. September 2016

Informationsgespräch beim StromSparCheck

Erläuterungen zu den verschiedenen Einsparpotenzialen in den Haushalten

Alle diese Stromsparhilfen sind beim Check zu erhalten

Der StromSparCheck ist ein neues Angebot für Menschen mit geringem Einkommen, sich über Einsparpotentiale bei Energie und Wasser im eigenen Haushalt zu informieren.

"Das Büro ist leer, alle Mitarbeiter sind in Beratungsgesprächen unterwegs". So empfängt mich Robert Kümmel, der Koordinator des StromSparChecks zu Beginn unseres Gesprächs. Ein gutes Zeichen, haben die 9 Berater doch bereits mehr als 1.300 Haushalte in Erfurt besucht.

Das Besondere an diesem Projekt erfahre ich gleich am Anfang: auch für die MitarbeiterInnen ist das Projekt eine Chance, nämlich die wieder im Berufsleben Fuß zu fassen oder zurück zu kehren. Sieben Arbeitsgelegenheiten (AGH), drei Plätze aus dem öffentlichen Beschäftigungsprogramm der Landesregierung und zwei BuFDi's bilden das Team.

"Im Regelsatz von Hartz-IV-Empfängern sind 33 Euro für Energie enthalten, real haben unsere Erhebungen Ausgaben in Höhe von 42 Euro ergeben" informiert mich Kümmel. Diese Differenz auszugleichen ist das Ziel der Beratung. Dies gelingt fast immer. Nicht nur durch technische Hilfen (LED-Lampen, Zeitschaltuhren, abschaltbare Steckdosenleisten und sogar Gutscheine für energiesparende Kühlschränke sind möglich), sondern insbesondere durch weiterführende Tipps, die im Beratungsgespräch gegeben werden.

Ein Problem sei die Beratung im ländlichen Raum um Erfurt herum. Hier fehlt es im Projekt an Mitteln für die Erstattung von Fahrkosten. Ich versprach, mich bei unserem Fraktionsverein für eine Unterstützung einzusetzen.

Wer weitere Informationen sucht oder sich direkt anmelden möchte kann dies [HIER] tun.