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ACHTUNG KUNST: Ausstellung „Es braut sich was zusammen" ab 18.09. im Stadtmuseum

Erfurt gilt nicht gerade als Bier-Stadt. Und doch ist und war sie es! Seit Jahrhunderten wurde in und um Erfurt Bier gebraut und getrunken. Es gab Hunderte von Biereigen (bürgerliche Brauer) und Dutzende von Klosterbrauereien. In einer großen Ausstellung des Stadtmuseums und einem neuen Buch werden sie in Wort und Bild vorgestellt: von den ältesten archäologischen Zeugnissen über das Mittelalter und die Neuzeit bis hin zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert und zur DDR-Zeit.

Die Ausstellung wird vom 18.09.2018 bis 27.01.2019 gezeigt.

Gefahndet wird in der mittelalterlichen Stadt von Erfurt nach den Biereigenhöfen und in Thüringen nach den ältesten Reinheitsgeboten. Verfolgt werden in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges der Schwedenkönig und damit die Gründungslegende einer großen Brauerei. Verdeutlicht wird am Beispiel der Bauerkriege und der Revolution 1848 der Zusammenhang von Bier und Politik.

Zahlreiche Dokumente und Sachverhalte werden erstmals gezeigt. Buch und Ausstellung rekonstruieren ein bisher unbekanntes und spektakuläres Bild zum Brauwesen, Bierkonsum und Trinkverhalten. Es entstand ein vielschichtiges regionales Porträt eines der beliebtesten Getränke Deutschlands: Bier ist mehr als nur die richtige Mischung aus Malz und Hopfen und niemals nur ein Getränk gewesen.