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Renate Licht vom DGB-Hessen-Thüringen befragte die Landtagskandidaten

Beim DBG "Wahl-o-poly" getestet

Nach dem Würfeln und Setzen der Figur musste eine Frage des jeweiligen Themas beantwortet werden
Auch beim "Wahl-o-poly" hatte Rot-Rot-Grün die Nase vorn

Der DGB hatte die Direktkandidatinnen und - kandidaten der Erfurter Wahlkreise zum "Wahl-o-poly" eingeladen. Dabei mussten sie sich den Fragen der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter stellen. Das Spielfeld war dem Spiel Monopoly nachempfunden, abhängig von den Würfelergebnissen rückten sie auf den Felder Arbeit, Wirtschaft, Bildung, Soziales, Geld oder Leben vor und mussten dann je eine Frage beantworten. Ein Feld Fragezeichen aber auch die Rubrik Zuschauerfragen bargen Überraschungen.

Es ging um die Themen Mindestlohn (Ich würde eine Erhöhung auf jeden Fall zustimmen), das Thüringer Vergabegesetz (Ich wäre dafür, weitere Sozialkriterien zur Grundlage bei Vergaben einzuführen) und die Schaffung von existenzsichernden Arbeitsplätzen (Ich werde mich an den Stellen, an denen ich mitentscheiden kann, gegen weitere Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor aussprechen. Produktivität und vor allem Wertschöpfung müssen in Thüringen liegen).

Diese Idee der Befragung hat mir sehr gut gefallen. Leider haben die Passanten auf dem Anger wenig Notiz von der Aktion genommen. Vielleicht gibt es bei der nächsten Auflage hier noch ein paar Ideen zum Mitmachen.