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Gemeinsam mit dem Leiter des Miniturenpark, Thomas Brohm (Mitte) und Roland Büttner konnte das Projekt umgesetzt werden.

Der Glockenturm vom Ettersberg steht jetzt im Miniaturenpark in Ruhla

Der Glockenturm, bei dem auf Knopfdruck auch der Klang der Originalglocke abgespielt wird.
Die Alte Synagoge aus Erfurt steht bereits im Park. Aber Erfurt hat noch mehr zu bieten...

Der umtriebige Erfurter Stadtführer Roland Büttner hatte die Idee, den Glockenturm vom Ettersberg als Modell im Freizeitpark mini-a-thür in Ruhla aufzustellen. Er war der Meinung, mit diesem Modell im Umfeld des Freizeitparks auf ein sehr spezielles Kapitel Thüringer Geschichte hinweisen zu können.

Er stieß bei der damaligen Leitung der Gedenkstätte Buchenwald leider nicht auf offene Ohren. Aber wie es seine Art ist ließ er nicht locker und fand in der Jüdischen Landesgemeinde und mir Partner zur Umsetzung seiner Idee. Der Verein Alternative 54 (in diesen Verein zahlen die Abgeordneten der Linksfraktion im Thüringer Landtag ihre Diätenerhöhungen ein und unterstützen kulturelle, sportliche und inklusive Projekte) und ich persönlich stellten die finanziellen Mittel zur Verfügung.

An diesem Wochenende haben wir uns vom Ergebnis unserer Bemühungen überzeugt. Mit rund 2,40 m Höhe und eine einer entsprechenden Tafel, die die das Bauwerk erläutert, wird jetzt auf die Geschichte des KZ Buchenwald hingewiesen. Ich habe mich insbesondere beim Leiter des Parks, Herrn Brohm, dafür bedankt, dass er diese Initiative unterstützt hat.

Und bei unserem Rundgang fiel uns auf, dass die Krämerbrücke und der Dom aus Erfurt im Park noch fehlen. Sicherlich sehr aufwändige Projekte aber vielleicht geht ja auch da noch was...