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„Der Wiesenhügel bleibt bunt!"

Der Festplatz war gut gefüllt.
Das Folkloreensemble „Regenbogen"
„Die Landratten" auf der Bühne

Unter diesem Motto fanden sich am vergangenen Wochenende rund 1000 Menschen auf dem Festplatz neben der Grundschule ein, um gemeinsam zu feiern, sich auszuprobieren und kulinarisch neue Wege zu gehen. Ich habe bei den Ständen vorbeigeschaut, viele Gespräche geführt und einen interessanten Doktor kennengelernt.

Das Programm auf der Bühne war sehr unterhaltsam und auf die ganze Familie zugeschnitten. Für die ältere Generation tanzten und sangen die „Line Dancer“ und die „Angerspatzen“, für die Jüngeren gab es Rave und Techno mit den „Hill Girls“. Dazwischen unterschiedliche Darbietungen wie die Vorführung des „Erfurter-Judo-Clubs“ und Interviews, u.a. mit dem Kowo-Chef, Friedrich Hermann.

Rundherum gab es viele Mitmachangebote und auch dem Gaumen wurde einiges geboten. Kinder konnten sich ausprobieren, zum Beispiel bei der Fühl- und Taststrecke der KiTa vom Haselnußweg oder auch malen und basteln. Für das Essen war in diesem Jahr erstmals der neue Pächter des Restaurants „Prestige“, Orhan Tass, zuständig. Neben unterschiedlichsten kurdischen und türkischen Speisen bot er auch die obligatorische Rostbratwurst an – und beides wurde stark nachgefragt.

Vorgestellt wurde auch der neue Allgemeinmediziner, Dirk Bennemann, der die verwaiste Arztpraxis im Färberwaidweg 2 gerade neu eröffnet hatte. Ich hatte Gelegenheit für ein längeres Gespräch mit ihm und fand seinen ganzheitlichen Ansatz sehr interessant. „Nicht nur die Auswirkungen kurieren, sondern möglichst nach der Ursache suchen“ lautet sein Credo. Und weil es ihm nicht darum geht, in möglichst kurzer Zeit viele PatientInnen durchzuschleusen, will er sich entsprechend Zeit dafür nehmen.

Mit den beiden Bands „Die Landratten“ und „Zartcore“ gingen die Veranstalter rund um die Bürgervereinsvorsitzende Manuela Klein und den Ortsteilbürgermeister Matthias Plhak ebenfalls neue Wege. Erstere unterhielt mit Shanties und Seemannsmusik mit deutschen Texten, letzter rockten zum Ende und ließen das Fest mit Coversongs und eigenen Kompositionen locker ausklingen.