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Gemeinsam stark im Hirnzigenpark!

Im Gespräch mit Kerstin Waterstradt vom Regionalverbund der Wohnungsgenossenschaften
Christian Büttner, der Vorstand der WbG Einheit, war ein gefragter Gesprächspartner
"Ist da auch ein Dezernent im Lostopf?"
Ist das jetzt wirklich Baumbart aus dem Herrn der Ringe?
Mitten in der Natur, mitten in der Stadt, mitten im Fest

Mit dem diesjährigen Daberstedter Herbst erlebte der Hirnzigenpark zum zweiten Mal, nach dem Kindertag, ein großes Fest der WbG Einheit. Ich hatte die Gelegenheit, den Park zum ersten Mal in seiner Gesamtheit zu betrachten und war begeistert, von diesem Stück Natur inmitten der Stadt.

Die MitarbeiterInnen der Wohnungsgenossenschaft hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und Zelte und Pavillons für die vielen teilnehmenden Einrichtungen und Organisationen aufgestellt. Neben Kitas, Schulen und sozialen Einrichtungen gab es auch einen Rot-Weiß-Erfurt-Fanshop und ein „Probetraining" bei den Eishockeyspielern der „Black Dragons".

Überall dort, wo der Vorstandsvorsitzende Christian Büttner auftauchte, war er sofort von BesucherInnen umringt. Fast immer ging es um die Pläne der WbG, im Park Wohnungen zu bauen. Es werde ohne Fördermittel gebaut, die Mieten werden sich an der Durchschnittsmiete der WbG in Höhe von 5,23 € orientieren, so Büttner. Im Vorfeld der Errichtung der rund 80 Wohnungen auf dem Gelände der heutigen Kleingartenanlage soll aber eine genossenschaftliche Begegnungsstätte mit Büros an der Stelle der einstigen Villa im Park entstehen.

Diese Umbaupläne treffen aber nicht überall auf ungeteilte Zustimmung. Eine Bürgerinitiative hatte sich bereits gegründet, die die Einschnitte in den Park so gering wie möglich halten möchte (mehr dazu HIER).

Allerdings waren die allermeisten Besucher an diesem Tag zum Feiern gekommen. Und wie ich erfuhr, möchte die WbG den Park künftig öfter für Veranstaltungen nutzen, ein Adventsmarkt wurde bereits angekündigt. Ich finde dies eine gute Idee. Und wenn viele BewohnerInnen des Quartiers dann den Park in seiner ganzen Natürlichkeit erleben, könnte die Bürgerinitiative in ihrer Arbeit vielleicht sogar gestärkt werden.