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Gold statt Braun - Gedenken an den Tag der Befreiung am 08. Mai

Erfurt soll am 8. Mai glänzen. Um ein Zeichen gegen Hass und Hetze, Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung setzen soll ähnlich wie im vergangenen Jahr auch 2021 zum Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges gemeinsam gedacht und gegen das Vergessen angekämpft werden.

Gold statt Braun – Am 8. Mai in Erfurt

Seit über einem Jahr hat uns die Pandemie fest im Griff. Viele Dinge stehen auf dem Prüfstand, es zeigt sich, wer ein solidarisches Miteinander praktiziert und wer als Pandemiegewinner oder Corona-Leugner die Krise für seine Interessen nutzt. Bei den sogenannten Querdenkerdemonstrationen kommt es zu einer neuen, fatalen Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Rechte Gruppierungen und rechtspopulistischen Parteien gewinnen immer mehr an Einfluss. Antisemitismus ist in der neuen Bewegung stark vertreten, als auch eine Verharmlosung der Shoa und der Gleichsetzung der NS-Zeit mit der aktuellen Situation.

Ein klares und sichtbares Zeichen zieht sich durch Erfurt

Die goldenen Rettungsdecken sind seit fünf Jahren bundesweit ein verbindendes Element von Kulturinstitutionen und Aktiven der Kunst und Kultur, die damit ein Zeichen gegen Hass und Hetze, Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung setzen. Die goldenen Rettungsdecken prägten sich in das mediales Bewusstsein als Symbol der Rettung Geflüchteter an den Küsten des Mittelmeers ein. Die goldenen Rettungsdecken sind ein Zeichen für das Recht auf Asyl, für die Solidarität mit allen, die auf der Flucht sind und stehen für das Streben nach einem glänzenden Leben für alle.

Mit der Symbolik der goldenen Rettungsdecke soll sich ein goldenes Band durch Erfurt ziehen, sichtbar an den Fassaden der jeweiligen Häuser, Läden und aus Fenstern von Wohnungen und Ateliers.