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"Venedig - wir waren da!"

Tolles Alpenpanorama
Eine Eispause muss sein
Der Traum, das Ziel: Venedig!

Sie haben geschafft - sie waren in Venedig. Und sind wohlbehalten wieder zurück gekehrt. Die jungen Frauen vom Jugendhaus Wiesenhügel, die sich mit den Fahrrädern auf den Weg über die Alpen nach Venedig gemacht hatten.

Und hier ist ihr Bericht:

„Venedig wir kommen“ und das mit dem Fahrrad

Wir haben es geschafft!

Josi, Jule, Angi, Salia,Tatjana und Diana mit Christian und Harry- das Team vom Jugendhaus Wiesenhügel.

Am 13.7. war es soweit, wir stiegen in den ICE nach München, um gegen Mittag in Mittenwald starten zu können. Der Transporter war gepackt, Fahrräder, Zeltausrüstung, Reisetaschen, Verpflegung alles gut verstaut, um von Christian und Harry chauffiert zu werden, damit für uns alles Notwendige zu Verfügung steht. Schon im Zug nach Mittenwald, gab es großes Staunen beim Auftauchen der Alpen. Ich musste schmunzeln, denn genau so hatte ich es mir vorgestellt und war so voller Vorfreude auf das was es alles zu sehen geben würde. Pünktlich 14:00Uhr starteten wir in Mittenwald bei purem Sonnenschein, das Abenteuer hatte begonnen.

Wir radelten entlang der Isar und bestaunten das  türkisblaue Wasser und die umliegenden Berge und hatten bald die Grenze nach Österreich erreicht, was nicht wirklich spektakulär, aber schon ein besonderes Ereignis war. Die erste Pause war ein  Muss. Das Wasser der Isar faszinierte zu sehr, um nur daran vorbei zu radeln. Der Radweg führte auf Wald,-Wiesen-und Feldwegen vorbei an saftigen Almwiesen, Kühen, Bächen und durch kleinere Städtchen.

Aber uns erwarteten noch 350 Höhenmeter, die zu bezwingen waren und die hatten es in sich. Auf steilen Schotterwegen mussten die Räder teils geschoben werden und das nicht nur bergauf. Aber eine endlose steile und auch freudvolle Abfahrt, die alle super meisterten, brachte uns an unser erstes Etappenziel nach Pettnau in Tirol. Was für eine Freude so von Christian und Harry begrüßt zu werden. Die Zeltstadt war errichtet und es gab lecker Nudeln mit Tomatensoße-das Wunschessen der Mädels.

Und in diesem Stil meisterten wir die  weiteren 6 Fahrradetappen von Pettnau nach Landeck über den Reschenpass auf die italienische Seite  nach Latsch, nach Bozen, Trient und zuletzt nach Riva del Garda. Wir fuhren entlang der Flüsse Inn und Etsch, durch endlose Apfelplantagen, entlang von Weinbergen und vorbei an wunderschönen Stauseen immer mit Blick auf umliegende, zum Teil noch schneebedeckte Berge und Gletscher. Das ließ die Strapazen, der teils  bergigen Tour und der gnadenlosen Sonne zwar nicht vergessen, gaben ihm aber Sinn und Freude (besonders in den Pausen)

Nach 2 Tagen am Gardasee, mit Badefreuden und dem Erleben eines Musikfestivals starteten wir schon leicht erholt mit der Schnellfähre über den 80Km langen Gardasee Richtung Venedig. Der Zug brachte uns dann an das heiß ersehnte Ziel- Venedig die Lagunenstadt. Wir haben es geschafft!

Und ich habe viel über die jungen Frauen erfahren. Über ihren Gemeinschaftssinn, über ihre Teamfähigkeit, über ihre Fähigkeit zur Freude an der Schönheit der Natur und nicht zuletzt über ihre Kraft und ihr Durchhaltevermögen, wenn es gilt ein Ziel zu erreichen. Unser großer Dank gilt allen Förderern und Spendern, die es möglich gemacht haben, dass dieses Projekt Wirklichkeit werden konnte.

 (Autorin und Bilder: Diana Dorn)