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Knut Korschewsky

Beherbergungsbetriebe im Nebenerwerb durch Landesmittel unterstützen

Ausgehend von Medienberichten zu Ferienhöfen in Thüringen, die in der Corona-Pandemie nicht durch Überbrückungshilfen profitieren können, weil sie ihren Betrieb im Nebenerwerb bewirtschaften, erläutert Knut Korschewsky, Sprecher für Tourismuspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Hier geht es um die wirtschaftliche Existenz der Betroffenen, denn Kredite und laufende Kosten müssen weiter bedient werden. Daher sollten die Betriebe im Nebenerwerb jetzt in die Förderung aufgenommen und unterstützt werden, damit die vielfältige Tourismuslandschaft in Thüringen erhalten werden kann!“ Die dafür notwendigen Mittel könnten aus den 65 Mio. Euro starken Hilfspaket für die Dienstleistungsbranche fließen.

Ausgehend von Medienberichten zu Ferienhöfen in Thüringen, die in der Corona-Pandemie nicht durch Überbrückungshilfen profitieren können, weil sie ihren Betrieb im Nebenerwerb bewirtschaften, erläutert Knut Korschewsky, Sprecher für Tourismuspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Hier geht um die wirtschaftliche Existenz der Betroffenen, denn Kredite und laufende Kosten müssen weiter bedient werden. Daher sollten die Betriebe im Nebenerwerb jetzt in die Förderung aufgenommen und unterstützt werden, damit die vielfältige Tourismuslandschaft in Thüringen erhalten werden kann!“ Die dafür notwendigen Mittel könnten aus den 65 Mio. Euro starken Hilfspaket für die Dienstleistungsbranche fließen.

Wenn die bereitgestellten Überbrückungshilfen vom Bund nicht schnell genug ausgezahlt werden oder nicht greifen, sollten Landesmittel zur Verfügung gestellt werden. „Der Gastronomiebereich und die Beherbergungsbetriebe sind von Anfang an in der Coronakrise stark betroffen gewesen. Wir dürfen die Betroffenen mit ihrer Unsicherheit nicht im Regen stehen lassen. Neben dem finanziellen Aspekt muss zudem eine langfristige Perspektive aufgezeigt werden, wie es im Frühjahr weitergehen kann“, erläutert Korschewsky die Situation mit Blick auf die Zeit nach der Pandemie.

„Ich mache mir zudem Sorgen um die Situation der Fachkräfte. Bereits vor der Pandemie hatten viele Betriebe Probleme, geeignetes Personal zu finden. Wenn das Kurzarbeiter*innengeld nicht ausreicht, suchen sich Beschäftigte einen anderen Job. Betriebe können nicht weiter dem Fachkräftemangel begegnen, wenn sie durch Insolvenz zur Aufgabe gezwungen sind. Ausbildung von Personal kann dann nicht mehr stattfinden“, warnt Korschewsky mit Blick auf den Arbeitsmarkt.