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Gesellschaftliche Akzeptanz für Tempolimit

Am heutigen Freitag wird im Bundesrat über eine Reihe von Veränderungen zur StVO abgestimmt. Ein Punkt betrifft dabei die Einführung eines Tempolimits von 130 km/h auf bundesdeutschen Autobahnen. Laut aktuellen Umfragen begrüßen dies inzwischen rund 59 Prozent der Bevölkerung. Die Zahl der Befürworter ist in letzter Zeit gestiegen, besonders bei Frauen und älteren Verkehrsteilnehmern.

Am heutigen Freitag wird im Bundesrat über eine Reihe von Veränderungen zur StVO abgestimmt. Ein Punkt betrifft dabei die Einführung eines Tempolimits von 130 km/h auf bundesdeutschen Autobahnen. Laut aktuellen Umfragen begrüßen dies inzwischen rund 59 Prozent der Bevölkerung. Die Zahl der Befürworter ist in letzter Zeit gestiegen, besonders bei Frauen und älteren Verkehrsteilnehmern.

„Ein allgemeines Tempolimit würde maßgeblich zur Verkehrssicherheit beitragen, die Schwere von Unfallfolgen verringern sowie Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen reduzieren. Durch Angleichung der Geschwindigkeiten würde sich zudem die Kapazität je Fahrstreifen erhöhen und die Staugefahr verringern“, so Dr. Gudrun Lukin, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag. Die Angleichung des Tempolimits auf deutschen Bundesautobahnen würde auch zu einer Vereinheitlichung der europaweiten Verkehrsverhältnisse beitragen.
Das Thema sei leider nach wie vor emotional besetzt. „Deshalb ist es kontraproduktiv, dass Bundesminister Scheuer den von Verkehrsverbänden geforderten Großversuch zum Tempolimit abgelehnt hat. Das wäre ein Beitrag zur Versachlichung gewesen“, so Lukin. Die LINKE-Abgeordnete betont, dass „es mehr als bedauerlich ist, dass Thüringen bei der momentan stattfindenden Sitzung des Bundesrats nicht vertreten ist. Damit fehlen die Stimmen aus Thüringen und das Votum für Thüringer Interessen“.