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Susanne Hennig-Wellsow

Susanne Hennig-Wellsow fordert Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung von Niedriglöhnen

„Jedes Jahr befragt die Linksfraktion im Bundestag die Bundesregierung nach der Lohnentwicklung in Deutschland. Und jedes Jahr räumt die Bundesregierung ein, dass der Niedriglohnsektor in Deutschland groß ist. Das sorgt zu Recht für Unmut bei den Menschen. Und es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung seit Jahren nichts tut, um Abhilfe zu schaffen“, erklärt Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

„Jedes Jahr befragt die Linksfraktion im Bundestag die Bundesregierung nach der Lohnentwicklung in Deutschland. Und jedes Jahr räumt die Bundesregierung ein, dass der Niedriglohnsektor in Deutschland groß ist. Das sorgt zu Recht für Unmut bei den Menschen. Und es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung seit Jahren nichts tut, um Abhilfe zu schaffen“, erklärt Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

„Ich fordere daher als Sofortmaßnahmen die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro, die Abschaffung prekärer Jobs und die Ausweitung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen. All das würde die Menschen wirksam vor Armut trotz Arbeit schützen“, so Hennig-Wellsow.
Die Bundesregierung hatte auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag geantwortet. Danach verdienen mindestens 20 Prozent - als jeder fünfte der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland - weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns. In Ostdeutschland muss sich ein Drittel aller Vollzeitbeschäftigten mit einem Niedriglohn abfinden. Insgesamt arbeiten in Deutschland knapp 4,2 Millionen Vollzeitbeschäftigte zu einem Niedriglohn. Besonders betroffen sind Frauen: 27,1 Prozent der vollzeitbeschäftigten Frauen arbeiten zu einem Niedriglohn. Bei den Männern sind es 16,2 Prozent.
„Das ist ein besorgniserregender gesellschaftlicher Zustand, der schnellstmöglicher und nachhaltiger Korrektur bedarf“, begründet Hennig-Wellsow die LINKE-Forderung nach Sofortmaßnahmen für einen Kurswechsel.