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Andreas Schubert, Lena Saniye Güngör

Thüringer Einzelhandel nicht allein lassen

Anlässlich der Aktion im Einzelhandel „Wir machen auf… merksam. Politik mach was!“ fordert Andreas Schubert, Sprecher für Wirtschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Für viele Unternehmen im Einzelhandel geht es um die nackte Existenz. Jeder Tag ohne die überfälligen Finanzhilfen erhöht die Gefahr einer Insolvenz.“

 

„Der stationäre Einzelhandel ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in Thüringen. Vielen Verkäufer:innen droht der Verlust ihrer Arbeit“, unterstreicht Lena Güngör, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Dringlichkeit.

Anlässlich der Aktion im Einzelhandel „Wir machen auf… merksam. Politik mach was!“ fordert Andreas Schubert, Sprecher für Wirtschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Für viele Unternehmen im Einzelhandel geht es um die nackte Existenz. Jeder Tag ohne die überfälligen Finanzhilfen erhöht die Gefahr einer Insolvenz.“

„Der stationäre Einzelhandel ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in Thüringen. Vielen Verkäufer:innen droht der Verlust ihrer Arbeit“, unterstreicht Lena Güngör, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Dringlichkeit.

Die Folgen der Corona-Pandemie verschärfen die Situation im stationären Einzelhandel. „Auch die Abholmöglichkeiten bestellter Ware am Eingang ist natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein und kann nicht den Verkauf im Laden ersetzen. Zur Entlastung des Einzelhandels fordert DIE LINKE bundesweit auch die Vermieter:innen an den Krisenkosten zu beteiligen. Damit die staatlichen Hilfen auch bei den Betroffenen bleiben, sollten Vermieter:innen von Gewerberäumen auf einen Teil Ihrer Mieteinnahmen verzichten“, erklärt Schubert.

„Wenn wir wollen, dass uns der Einzelhandel mit individuellen Beratungsangeboten und auch als wichtiger Arbeitgeber weiterhin zur Verfügung steht, müssen die Hilfen für November und Dezember jetzt die Unternehmen erreichen. Zudem halten wir an unserer Forderung fest, das Kurzarbeiter:innegeld auf 90 Prozent zu erhöhen“, appelliert Lena Saniye Güngör mit Blick auf die Insolvenz der Modekette Adler. 

Die Branche hat bisher vorbildlich auf die Corona-Pandemie reagiert und die Verordnungen respektiert. Schubert fügt hinzu: „Der Einzelhandel hat Hygienekonzepte vorgelegt und sich an die Verordnungen des Infektionsschutzgesetzes gehalten. Die Einzelhändler:innen sind nicht selbstverschuldet in die Krise geraten. Das Thüringer Wirtschaftsministerium steht in der Verantwortung in Zusammenarbeit mit dem Bund für eine reibungslose und unbürokratische Auszahlung der Gelder sorgen, die mit Blick auf die Zeiten der Ladenschließung auch konkreter zu berechnen sind.“ Zudem ist es wichtig, dem Einzelhandel schon heute Perspektiven für die Zeit nach dem Lockdown aufzuzeigen. Dies wäre zum Beispiel mit einer landesweiten Image-Kampagne für den Einkauf bei örtlichen Anbietern möglich. „Regionale Wirtschaft und die Einzelhändler:innen vor Ort sind wichtig, um möglichst flächendeckende Einkaufsmöglichkeiten zu erhalten. Das Wirtschaftsministerium ist jetzt umso mehr gefragt, aktiv zu werden, damit wir in Thüringen ohne Strukturbrüche die Krise gemeinsam meistern können“, so Schubert abschließend.