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Karola Stange

Vorsitzende der Strafvollzugskommission Karola Stange fordert rasche Aufklärung über Vorgänge in Tonna

Nach dem Tod eines 30 Jahre alten Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Tonna, sowie der darauf folgenden Suspendierung zweier Justizvollzugsbeamter, fordert Karola Stange, Vorsitzende der Strafvollzugskommission, rasche Aufklärung und Information über die Vorgänge in Tonna.

Nach dem Tod eines 30 Jahre alten Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Tonna, sowie der darauf folgenden Suspendierung von zwei Justizvollzugsbeamten, fordert Karola Stange, Vorsitzende der Strafvollzugskommission, rasche Aufklärung und Information über die Vorgänge in Tonna.

„Es geht darum die Umstände zu hinterfragen, die zum Tode des 30-jährigen führten,“ so Stange.

Ermittelt werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hannes Grünseisen. Ein Inhaftierter war vor zwei Wochen tot in seiner Zelle entdeckt worden. Laut Staatsanwaltschaft Erfurt handelt es sich zweifelsfrei um einen Suizid. Die Beamten, gegen die ermittelt wird, seien unter anderem für die Videoüberwachung der Zelle zuständig gewesen, sagte Hannes Grünseisen, Sprecher der Staatsanwaltschaft.

„Im September wird die Strafvollzugskommission im Strafvollzug unterwegs sein und ich erwarte dort ausführliche Sachinfomartionen zu diesem Fall“, läßt Stange wissen.

Dr. Iris Martin-Gehl, Sprecherin für Justiz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag ergänzt: „im ersten Justizausschuss nach den Plenarferien, wird der Justizminister dazu berichten.“