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Unterstützung für einen Platz im Ferienlager

Die beiden Erfurter Landtagsabgeordneten Karola Stange und André Blechschmidt haben auch in diesem Jahr wieder ein Kind bei einer Fahrt ins Ferienlager unterstützt.

Dem 14-jährigen Julian aus Erfurt, der mit seiner Familie in schwierigen finanziellen Verhältnissen lebt, wird damit ein 14-tägiger Ferienaufenthalt am Balaton ermöglicht.

"Wir wünschen Julian und allen anderen Kindern des Ferienlagers eine gute Zeit und viele schöne Erlebnisse" erklärten die beiden Abgeordneten zum Start der Reise, die vom Kinderverein Ottokar organisiert wird, am morgigen Samstag.

Stammzellen spenden – Leben retten!

Am Samstag findet eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) für mögliche Stammzellenspender für den 14-jährigen Max aus Erfurt statt.

Max hat Blutkrebs und so könnte seine geplante Lebenswendefeier in diesem Monat eine doppelte Bedeutung bekommen.

Die beiden Erfurter Landtagsabgeordneten und Stadträte Karola Stange und André Blechschmidt unterstützen die Aktion. „Leider kommen wir beide persönlich aus Altersgründen nicht mehr als Zellspender in Frage. Deshalb wollen wir mit einer Geldspende die Registrierungsaktion unterstützen und helfen“ erläutert Stange ihr Engagement.

„Ich möchte an dieser Stelle an alle Erfurterinnen und Erfurter appellieren, möglichst zahlreich an der Aktion teilzunehmen. Denn erstens ist dann die Wahrscheinlichkeit für Max höher, einen passenden Spender zu finden. Und zweitens steigt auch die Möglichkeit, dass ein anderer Patient gefunden wird, dem geholfen werden kann“ ergänzt Blechschmidt.

DKMS-Registrierungsaktion am Samstag, dem 26.05.2018 von 11.00 bis 16.00 Uhr (Christophorus-Schule, Spittelgartenstr. 1)

Wer auch helfen möchte: Spenden bitte unter dem Stichwort Max an die DKMS-gGmbH, IBAN: DE39 1007 0848 0151 2318 13

"Und die Geschichte interessiert doch!"

Mit dieser Aussage kommentierte der Landtagsabgeordnete und Stadtrat André Blechschmidt (Die Linke) die Nutzung der Ausstellung "Die Weimarer Republik - Deutschlands erste Demokratie" im Einkaufszentrum Melchendorfer Markt.

"Unsere Idee, die Ausstellung nicht in einem Museum, sondern im quasi öffentlichen Raum zu präsentieren, hat sich bewährt." Denn mehr als 500 Menschen hatten in den zurückliegenden drei Wochen die Ausstellung besucht und sich an den interaktiven Bildschirmen durch die Geschichte der ersten deutschen Demokratie geklickt.

"Bei meinen gelegentlichen Besuchen hatte ich Gelegenheit, mich insbesondere mit älteren Menschen über die Inhalte zu unterhalten", erläuterte Blechschmidt. In diesen Gesprächen wurde seine Auffassung bestätigt, dass der Verfall der demokratischen Kultur bzw. deren Diffamierung einer der Gründe des damaligen Scheiterns war. "Dabei sind Parallelen zur heutigen Zeit unübersehbar. Wenn eine Partei in die Parlamente einzieht, die nichts anderes im Sinn hat als zu provozieren und das Rednerpult mit einem Kasperltheater verwechselt, dann müssen die Demokraten dem mit Argumenten und Fakten entgegen treten. Und sie sollten sich wie in den 20er Jahren provozieren oder gar zur Gewalt hinreißen lassen." 

Einige Schülergruppen hatten die Ausstellung besucht und für den Unterricht zum Thema Weimarer Republik recherchiert. "Auch hier bin ich mit der Nutzung sehr zufrieden. Das Format einer audio-visuellen Ausstellung hat offenbar trotz Internet und Wikipedia eine starke Anziehungskraft auch auf junge Menschen" so Blechschmidt.

Die Ausstellung "Die Weimarer Republik - Deutschlands erste Demokratie" vom Verein Weimarer Republik e.V. war auf Anregung Blechschmidts nach Erfurt gekommen. Mit freundlicher Unterstützung des Centermanagements wurde die Ausstellung vom 05. bis zum 24. März 2018 im Obergeschoss des Melchendorfer Marktes präsentiert. Mit Filmen, Audiodateien, Interviews und erläuternden Texten wurde die Zeit der Weimarer Republik sowohl politisch als auch gesellschaftlich dargestellt und erläutert. Die Ausstellung wird nach dem Abbau in der nächsten Woche nach Mandelbach im Saarland gehen.

 

Kulturelle Begegnungsstätte Petersberg kann langfristige Lösung für Forum Konkrete Kunst sein

Für mich ist das Forum Konkrete Kunst seit über zwanzig Jahren fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Stadt und als Forum dauerhaft zu erhalten. Die überregionale und internationale Bedeutung des Forums ist unbestreitbar.

Allerdings war allen Beteiligten von Anfang an klar, dass die Ausstellung in der Peterskirche nur ein Provisorium sein wird. Eine Wiedereröffnung des Forums Konkrete Kunst wird es im Frühjahr 2017 wahrscheinlich nicht geben. Die mit einer Wiedereröffnung verbundenen objektiven Risiken für alle Besucher können nun durch die Stadt nicht mehr getragen werden.

Das Forum könnte dennoch erhalten werden, nur müssen alternative Standortlösungen gefunden werden oder die vorhandenen Mängel an Peter und Paul beseitigt werden. Neben der Tatsache, das Forum durch regelmäßige Sonderausstellungen in den Räumen der Kunsthalle als Übergangslösung zu erhalten, kann, wie die nun über zwanzig Jahre anhaltende Zwischenlösung auf dem Petersberg, nur als kurzfristige Alternative verstanden werden. Eine weitere kurzfristige Möglichkeit zur Wiedereröffnung im Frühjahr wäre die Beseitigung der teils gravierenden Mängel durch den Eigentümer, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Langfristig kann aber im Rahmen der Konzepterarbeitung für die Bundesgartenschau eine Lösung auf dem Petersberg gefunden werden. Hierzu gibt es bereits intensive Verhandlungen mit dem Land und dem Eigentümer.

 

Zukunft des Forums Konkrete Kunst sichern - aber nicht zwingend auf dem Petersberg

Für die Fraktion DIE LINKE im Erfurter Stadtrat ist das Forum Konkrete Kunst ein wichtiger Bestandteil der Erfurter Kunstszene ist. Die Erfolge und die überregionale, ja sogar internationale Bedeutung des Forums sind unbestreitbar.

Manchmal funktionieren solche Zwischenlösungen viele Jahre erfolgreich, bleiben aber ohne Bestandsschutz. Ich verstehe den Protest gegen die "Schließung" nicht, sondern wünsche mir eine offene Diskussion um die Zukunft und damit um die Suche nach einer dauerhaften Lösung. Alle, die jetzt lauten Protest äußern, möchte ich dazu Einladen sich aktiv an der Suche nach einer geeigneten Möglichkeit zur Unterbringung des Forums Konkrete Kunst zu beteiligen.

Das Thema ist bereits mehrfach im Stadtrat und in den Ausschüssen diskutiert worden. DIE LINKE. im Stadtrat Erfurt wird sich dafür einsetzen, dass zeitnah nach geeigneten Orten und nach einer akzeptablen Präsentationsform gesucht wird. Ich kann mich durchaus mit dem bereits vorhandenen Vorschlag anfreunden, den Kulturhof Krönbacken als zukünftigen Standort näher zu betrachten. Hier wäre zumindest die notwendige Infrastruktur vorhanden.