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„Anerkennung für eine gemeinsame Strategie für Vielfalt und Toleranz“

Der „Tag der Vielfalt“, 2018 im Erfurter Südosten zum zweiten Mal durchgeführt, hat in diesem Jahr den Thüringer Demokratiepreis gewonnen. „Für mich ist dieser Preis die Anerkennung für eine gemeinsame Strategie für Vielfalt und Toleranz der in der Stadtteilkonferenz Südost engagierten Menschen“ sagt dazu der in Erfurt Südost direkt gewählte Landtagsabgeordnete André Blechschmidt (DIE LINKE).

„Ich habe mich selbst davon überzeugen können, wie vielfältig das gesellschaftliche Leben und die unterschiedlichen Angebote von Vereinen, Verbänden und sozialen Einrichtungen sind“ sagte der Abgeordnete, der diesen Tag auch persönlich unterstützt hat, weiter.

Die Idee, an einem Tag gebündelt die verschiedenen Einrichtungen, Träger und ihre Angebote vorzustellen, entstand 2017 als Reaktion auf die Anmeldung eines „Familienfestes für Deutsche“ einer rechtsextremen Gruppierung. „Es war richtig, sich nicht gegen dieses Fest zu positionieren, sondern zu zeigen, wofür man selbst steht“ ist sich Blechschmidt sicher.

Uns sieht in dem Preis auch Ansporn, diesen Tag weiter zu gestalten und auszubauen. „Vielleicht ist dieser Preis auch Motivation für weitere Engagierte, sich am ‚Tag der Vielfalt‘ 2019 zu beteiligen“ hofft er abschließend.

Die kleine Synagoge - Ein wichtiger Lern- und Begegnungsort

„Die Kleine Synagoge ist ein ganz wichtiger Lern- und Begegnungsort in Erfurt“ sagt André Blechschmidt, der Landtagsabgeordnete und Sprecher für Kultur der Stadtratsfraktion anlässlich der heutigen Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Begegnungsstätte Kleine Synagoge“.

Mit zahlreichen Veranstaltungen zur Geschichte des jüdischen Lebens, zur Kultur und zum interreligiösen Dialog hat sich das Haus auch überregional einen Namen gemacht. Blechschmidt erinnert in diesem Zusammenhang aber auch an die Bücher, Zeitungen und andere Dokumente zum jüdischen Leben, insbesondere aus Erfurt, die in der Synagoge zugänglich sind:

„Ich würde mir wünschen, dass dieser Schatz, der es in meinen Augen ist, noch häufiger von Schülerinnen und Schülern oder interessierten Menschen aus Erfurt genutzt und ausgewertet wird“ so der Abgeordnete abschließend.

Offene Bürgersprechstunde mit André Blechschmidt am 19. November im Melchendorfer-Markt

Der Landtagsabgeordnete André Blechschmidt führt am Montag, dem 19.11.2018 ab 15.00 Uhr eine offene Bürgersprechstunde durch. „Ich lade Sie ein, mit mir bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch zu kommen“, so der im Erfurter Südosten direkt gewählte Abgeordnete.

In vielen Gesprächen am Rande von Veranstaltungen oder bei vor-Ort-Terminen verschafft er sich immer wieder einen Überblick über die aktuelle Lage in seinem Wahlkreis. „Mit dieser Sprechstunde möchte ich den BewohnerInnen anbieten, mit mir direkt zu sprechen und mir ihre Ansichten mitzuteilen“ sagt Blechschmidt.

Und er hat noch eine weitere Aktivität im Blick: offene Kaffeerunden: „Sie können nicht in mein Wahlkreisbüro oder  zur Bürgersprechstunde kommen? Kein Problem. Dann komme ich eben zu Ihnen. Ich bringe den Kuchen mit, Sie kochen den Kaffee und laden ein paar Nachbarn oder Freunde ein. Und schon kommen wir an Ihrem Wohnzimmertisch ins Gespräch“.

Weitere Informationen per Telefon 0361/ 2166 8710 oder per Mail an blechschmidt@die-linke-erfurt.de

Offene Bürgersprechstunde von André Blechschmidt: Montag, 19.11.2018, 15.00 – 17.00 Uhr, Melchendorfer-Markt, Am Drosselberg 45  (Erdgeschoss, Sitzecke der Fleischerei Hönnger)

Gedenken und Erinnern sind wichtiger denn je

80. Jahrestag der November-Pogrome

„Ich bin erschüttert über das Maß an Gewalt, dass Jüdinnen und Juden in aller Welt in diesem Jahr bereits erdulden mussten“ sagt der Landtagsabgeordnete André Blechschmidt anlässlich der heutigen Erinnerungsveranstaltung an die Novemberpogrome des Jahres 1938 auf dem jüdischen Friedhof in Erfurt.

„80 Jahre sind seitdem vergangen, doch offenbar sind Mobbing, Körperverletzung und sogar Mord an jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern leider wieder traurige Realität“ sagt Blechschmidt, auch in Hinblick auf die tragischen Ereignisse im amerikanischen Pittsburgh.

„Ich verschließe meine Augen aber auch nicht vor dem zunehmenden Antisemitismus unter Geflüchteten, Asylbewerbern und Migranten“ so der im Erfurter Südosten direkt gewählte Abgeordnete abschließend. „Jeder Bürgerin, jedem Bürger in unserem Land, egal welcher Herkunft oder welcher Religionszugehörigkeit, muss klar gemacht werden, dass Judenfeindlichkeit, Gewalt gegen Andersdenkende und Andersgläubige hier keinen Platz haben.“

Unterstützung für einen Platz im Ferienlager

Die beiden Erfurter Landtagsabgeordneten Karola Stange und André Blechschmidt haben auch in diesem Jahr wieder ein Kind bei einer Fahrt ins Ferienlager unterstützt.

Dem 14-jährigen Julian aus Erfurt, der mit seiner Familie in schwierigen finanziellen Verhältnissen lebt, wird damit ein 14-tägiger Ferienaufenthalt am Balaton ermöglicht.

"Wir wünschen Julian und allen anderen Kindern des Ferienlagers eine gute Zeit und viele schöne Erlebnisse" erklärten die beiden Abgeordneten zum Start der Reise, die vom Kinderverein Ottokar organisiert wird, am morgigen Samstag.

Stammzellen spenden – Leben retten!

Am Samstag findet eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) für mögliche Stammzellenspender für den 14-jährigen Max aus Erfurt statt. Max hat Blutkrebs und so könnte seine geplante Lebenswendefeier in diesem Monat eine doppelte Bedeutung bekommen.

Die beiden Erfurter Landtagsabgeordneten und Stadträte Karola Stange und André Blechschmidt unterstützen die Aktion. „Leider kommen wir beide persönlich aus Altersgründen nicht mehr als Zellspender in Frage. Deshalb wollen wir mit einer Geldspende die Registrierungsaktion unterstützen und helfen“ erläutert Stange ihr Engagement.

„Ich möchte an dieser Stelle an alle Erfurterinnen und Erfurter appellieren, möglichst zahlreich an der Aktion teilzunehmen. Denn erstens ist dann die Wahrscheinlichkeit für Max höher, einen passenden Spender zu finden. Und zweitens steigt auch die Möglichkeit, dass ein anderer Patient gefunden wird, dem geholfen werden kann“ ergänzt Blechschmidt.

DKMS-Registrierungsaktion am Samstag, dem 26.05.2018 von 11.00 bis 16.00 Uhr (Christophorus-Schule, Spittelgartenstr. 1)

Wer auch helfen möchte: Spenden bitte unter dem Stichwort Max an die DKMS-gGmbH, IBAN: DE39 1007 0848 0151 2318 13

„Und die Geschichte interessiert doch!"

Mit dieser Aussage kommentierte der Landtagsabgeordnete und Stadtrat André Blechschmidt (Die Linke) die Nutzung der Ausstellung "Die Weimarer Republik - Deutschlands erste Demokratie" im Einkaufszentrum Melchendorfer Markt.

„Unsere Idee, die Ausstellung nicht in einem Museum, sondern im quasi öffentlichen Raum zu präsentieren, hat sich bewährt." Denn mehr als 500 Menschen hatten in den zurückliegenden drei Wochen die Ausstellung besucht und sich an den interaktiven Bildschirmen durch die Geschichte der ersten deutschen Demokratie geklickt.

„Bei meinen gelegentlichen Besuchen hatte ich Gelegenheit, mich insbesondere mit älteren Menschen über die Inhalte zu unterhalten", erläuterte Blechschmidt. In diesen Gesprächen wurde seine Auffassung bestätigt, dass der Verfall der demokratischen Kultur bzw. deren Diffamierung einer der Gründe des damaligen Scheiterns war. „Dabei sind Parallelen zur heutigen Zeit unübersehbar. Wenn eine Partei in die Parlamente einzieht, die nichts anderes im Sinn hat als zu provozieren und das Rednerpult mit einem Kasperltheater verwechselt, dann müssen die Demokraten dem mit Argumenten und Fakten entgegen treten. Und sie sollten sich wie in den 20er Jahren provozieren oder gar zur Gewalt hinreißen lassen." 

Einige Schülergruppen hatten die Ausstellung besucht und für den Unterricht zum Thema Weimarer Republik recherchiert. „Auch hier bin ich mit der Nutzung sehr zufrieden. Das Format einer audio-visuellen Ausstellung hat offenbar trotz Internet und Wikipedia eine starke Anziehungskraft auch auf junge Menschen" so Blechschmidt.

Die Ausstellung „Die Weimarer Republik - Deutschlands erste Demokratie" vom Verein Weimarer Republik e.V. war auf Anregung Blechschmidts nach Erfurt gekommen. Mit freundlicher Unterstützung des Centermanagements wurde die Ausstellung vom 05. bis zum 24. März 2018 im Obergeschoss des Melchendorfer Marktes präsentiert. Mit Filmen, Audiodateien, Interviews und erläuternden Texten wurde die Zeit der Weimarer Republik sowohl politisch als auch gesellschaftlich dargestellt und erläutert. Die Ausstellung wird nach dem Abbau in der nächsten Woche nach Mandelbach im Saarland gehen.

 

Kulturelle Begegnungsstätte Petersberg kann langfristige Lösung für Forum Konkrete Kunst sein

„Für mich ist das Forum Konkrete Kunst seit über zwanzig Jahren fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Stadt und als Forum dauerhaft zu erhalten. Die überregionale und internationale Bedeutung des Forums ist unbestreitbar" sagte der Erfurter Stadtrat und Landtagsabgeordnete André Blechschmidt (DIE LINKE) heute.

Allerdings war allen Beteiligten von Anfang an klar, dass die Ausstellung in der Peterskirche nur ein Provisorium sein wird. Eine Wiedereröffnung des Forums Konkrete Kunst wird es im Frühjahr 2017 wahrscheinlich nicht geben. Die mit einer Wiedereröffnung verbundenen objektiven Risiken für alle Besucher können nun durch die Stadt nicht mehr getragen werden.

Das Forum könnte dennoch erhalten werden, nur müssen alternative Standortlösungen gefunden werden oder die vorhandenen Mängel an Peter und Paul beseitigt werden. Neben der Tatsache, das Forum durch regelmäßige Sonderausstellungen in den Räumen der Kunsthalle als Übergangslösung zu erhalten, kann, wie die nun über zwanzig Jahre anhaltende Zwischenlösung auf dem Petersberg, nur als kurzfristige Alternative verstanden werden.

Eine weitere kurzfristige Möglichkeit zur Wiedereröffnung im Frühjahr wäre die Beseitigung der teils gravierenden Mängel durch den Eigentümer, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Langfristig kann aber im Rahmen der Konzepterarbeitung für die Bundesgartenschau eine Lösung auf dem Petersberg gefunden werden. Hierzu gibt es bereits intensive Verhandlungen mit dem Land und dem Eigentümer.

 

Zukunft des Forums Konkrete Kunst sichern - aber nicht zwingend auf dem Petersberg

Für die Fraktion DIE LINKE im Erfurter Stadtrat ist das Forum Konkrete Kunst ein wichtiger Bestandteil der Erfurter Kunstszene ist. Die Erfolge und die überregionale, ja sogar internationale Bedeutung des Forums sind unbestreitbar. Manchmal funktionieren solche Zwischenlösungen viele Jahre erfolgreich, bleiben aber ohne Bestandsschutz.

„Ich verstehe den Protest gegen die 'Schließung' nicht, sondern wünsche mir eine offene Diskussion um die Zukunft und damit um die Suche nach einer dauerhaften Lösung. Alle, die jetzt lauten Protest äußern, möchte ich dazu Einladen sich aktiv an der Suche nach einer geeigneten Möglichkeit zur Unterbringung des Forums Konkrete Kunst zu beteiligen" fordert der Erfurter Stadtrat und Landtagsabgeordnete André Blechschmidt.

Das Thema ist bereits mehrfach im Stadtrat und in den Ausschüssen diskutiert worden. DIE LINKE. im Stadtrat Erfurt wird sich dafür einsetzen, dass zeitnah nach geeigneten Orten und nach einer akzeptablen Präsentationsform gesucht wird. Ich kann mich durchaus mit dem bereits vorhandenen Vorschlag anfreunden, den Kulturhof Krönbacken als zukünftigen Standort näher zu betrachten. Hier wäre zumindest die notwendige Infrastruktur vorhanden.